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Die Pinkassynagoge

Infothek:

Adresse: Široká 23/3, 110 00 Prag

Wegbeschreibung:

Man geht vom Altstädter Ring in die Pařížská, geht man dann links in die dritte Querstrasse. Das ist dann die Široká, die man einfach entlang geht. Die Pinkassynagoge befindet sich direkt neben dem Alten jüdischen Friedhof.

Route zur Pinkas-Synagoge per Google-Maps »

Kartenansicht:

Öffnungszeiten und Eintritt:

Öffnungszeiten:
November - März: Mo, Di, Mi, Do, Fr, So, 9.00 - 16.30 Uhr
April - Oktober: Mo, Di, Mi, Do, Fr, So, 9.00 - 18.00 Uhr
Samstags und an jüdischen Feiertagen geschlossen, Freitags wird die Synagoge eine Stunde vor Sabbat-Beginn (also eine Stunde vor Sonnenuntergang) geschlossen.

Aktuelle Eintrittspreise können hier eingesehen werden »

Eintrittskarten und Führung können hier günstig vorbestellt werden »

 

Geschichte des Gebäudes

Die Pinkassynagoge - Von Chmee2 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Ursprünglich ließ Aron Mešullam Horovic das Gebäude als privates Bethaus im Jahre 1535 erbauen und befand sich seinerseits zwischen dem Privathaus der Familie und dem Alten jüdischen Friedhof. Ältere Baureste, die man später freilegte, sind sogar noch älteren Datums. Im 16. Jahrhundert bekam sie Namen "Pinkasschul". Die Namensgebung geht auf seinen damaligen Besitzer Israel Pinkas zurück.

Bei der heutigen Pinkassynagoge vermengen sich unterschiedliche Baustile. Während der einschiffige Hauptraum mit seinem Netzgewölbe von der Stilrichtung spätgotisch ist, wird das eindrucksvolle Eingangsportal der Frührenaissance und der Toraschrein wiederum dem Barock zugerechnet.

 

 

Gedenkstätte der Opfer des Nationalsozialismus

Inschriften der Holocaust-Opfer an den Wänden der Pinkassynagoge - Von Øyvind Holmstad - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Nach dem bis zum Jahre 1941 in der Synagoge noch Gottesdienste abgehalten wurden, baute man die Synagoge in den Jahren 1954-1959 in eine Gedenkstätte für die böhmischen und mährischen Opfer des Nationalsozialismus um. Dazu übertrug man die 77297 Namen der jüdischen Opfer handschriftlich auf die Mauern, die man aus aufgefundenen Transportlisten, Registrationsverzeichnissen und nach Aussagen von Überlebenden zusammenstellte. Ein beeindruckendes und eindringliches Zeugnis des Erinnerns, das wohl keinen Besucher unbeeindruckt läßt. Zudem werden Bilder von Kindern aus dem KZ Theresienstadt gezeigt.



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Veröffentlicht im Januar 2018.

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Veröffentlichungsdatum: November 2016

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