Der Kampf gegen zweifelhafte Wechselstuben geht in die nächste Runde

    Nachdem die tschechische Regierung im letzten Jahr bereits die Verbraucherrechte gegenüber dubiosen Abozocke-Praktiken von Wechselstuben stärkte, macht nun auch die Stadt Prag ernst und hat fünf Wechselstuben in der historischen Altstadt die Mietverträge gekündigt.

    Offiziell gab die Stadt zu niedrige Mieten als Kündigungsgrund an, doch das dürfte allenfalls die halbe Wahrheit sein.

    Schon im letzten Jahr hatte die tschechische Regierung ein Gesetz gegen die Abzocke beschlossen. Seit dem dürfen Kunden bis zu drei Stunden nach dem Umtausch den Umtausch wieder rückgängig machen und die Wechselstuben selber sind nun auch verpflichtet genaue Informationen zum Umtauschkurs und Gebühren zu veröffentlichen.

    Doch nicht nur vor den Wechselstuben soll in diesem Zusammenhang gewarnt werden, sondern auch vor fragwürdigen Bankautomaten, die bei ausländischen Bankkarten ganz andere Angebote offerieren als gegenüber einheimischen. Besonders Bankomaten mit der Aufschrift "ATM" sollen diesbezüglich aufgefallen sein.

     
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